Die ursprünglich als Raum von 2,5 m Durchmesser zusammengestellten Bilder werden wir in der Agnes-Kirche auseinander nehmen, um eine intensivere Betrachtung der einzelnen Bilder zu ermöglichen. Dabei folgen wir im Aufbau der ursprünglichen Reihenfolge der Typen: Tochter, Jungfrau, Blutschwester, Geliebte, Mutter, Hebamme, Amazone, Königin, Sucherin, Vermittlerin, Weise Alte, Dunkle Mutter.
 
Mit dem Begriff Archetypus bezeichnet man nach C.G.Jung Urbilder und Urvorstellungen, die allen Menschen gemeinsam sind. Wir finden sie in Traumsymbolen, in Märchen, Mythen, aber auch in den Religionen und in der Kunst. Die Archetypischen Bilder haben Einfluss auf unser Selbstbild, auf Wunschbilder, aber auch auf Bilder, die andere von uns haben. Die Bilder können anregen zu eigenen Auseinandersetzungen mit Selbst- und Fremdbildern. Ebenso liegt in ihnen die Aufforderung, Querverbindungen zu ziehen zum je eigenen Frauenverständnis/ Menschenverständnis, aber auch zu katholischen Frauenbildern. Im Besonderen sind das auch die Bilder von Maria, Anna, und anderen heiligen oder biblischen Frauen. Auch das Bild der Kirche als Mutter trägt archetypische Züge. 
 
Männliche Archetypen sind in ähnlichen Ausprägungen bekannt, z.B. der Suchende, der Krieger, der Gebende, der Liebende, der Weise. 
 
Der „Archetypische Raum“ wird in der Zeit vom 30. September bis 30. Oktober in der Kirche St. Agnes zu besichtigen sein. Genaue Öffnungszeiten entnehmen Sie dem Flyer und den jeweiligen Pastoralverbundsnachrichten, bzw. der Tagespresse. Gruppen – Frauen und Männer -  können sich zu Führungen und Gesprächen über das Pfarrbüro anmelden. 
 
Flyer als pdf-Dokument...
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